Ein Film über Alexander Bergmann und Steven Springfield - zwei jüdische Männer, die den Holocaust überlebt haben. Beide sind in Riga/ Lettland aufgewachsen, haben als Jugendliche (im Alter von 16 bzw. 18 Jahren) das Rigaer Ghetto und die Konzentrationslager Kaiserwald und Stutthof überlebt. Sie lernten sich kennen, als sie gezwungen wurden, im gleichen Arbeitskommando für den Befehlshaber der Ordnungspolizei Ostland - BDO zu arbeiten. Nach ihrer Befreiung trennen sich ihre Wege: Steven Springfield wandert in die USA aus, während Alexander Bergmann nach Riga zurückkehrt.
Alexander Bergmann heiratet früh, gründet eine Familie und studiert Jura. Er arbeitet bis heute als Rechtsanwalt in Riga.
Steven Springfield erreicht 1947 mittellos die USA. Nach anfänglicher Unterstützung durch jüdische Hilfsorganisationen gelingt es ihm, zu Beginn der 50er Jahre ein eigenes Geschäft für Hausartikel zu gründen. Später eröffnet er zwei weitere Geschäfte.
Während dieser Zeit hatten die Beiden keinen Kontakt zueinander. Erst nach fünf Jahrzehnten kreuzen sich die Wege der zwei Männer erneut:
Beide sind die Präsidenten zweier Verbände von Holocaust-Überlebenden. Sie stehen in regelmässigem Kontakt miteinander und haben sich erneut angefreundet. So erzählt der Dokumentarfilm auch die Geschichte einer Freundschaft zweier Männer.